Neues aus dem Landesverband
Campen mit JD/JL
Das Sommercamp ist vorbei, aber noch ist nicht aller Tage Abend: nicht nur, dass nächstes Jahr wieder ein Sommercamp wartet. Nein, auch im Winter kannst Du mit JD/JL campen: Unter festem Dach beim Wintercamp in Berlin.
vom 28. bis 31. Dezember für 8 € pro Tag.
Achte auf mehr Infos unter
www.jdjl.org

Solidarität mit Elias Bierdel und Kapitän Stefan Schmidt
Aktualisierung:
JD/JL NRW begrüßen den Freispruch von Elias Bierdel und Kapitän Stefan
Schmidt.
weitere Infos auf: http://www.tagesschau.de/ausland/capanamur114.html
Das deutsche Schiff Cap Anamur rettete im Juni 2004 37 Menschen aus Seenot. Für diese Rettungstat stehen Kapitän Stefan Schmidt und Elias Bierdel in Italien vor Ge

richt. Den beiden Lebensrettern drohen Haft, exorbitante Geldstrafen und weitere zermürbende Jahre in der nächsten Gerichtsinstanz. Wir sind empört über den Versuch, couragiertes Handeln zu kriminalisieren und die Existenz von Elias Bierdel und Stefan Schmidt zu zerstören Wir fordern ihre umfassende Rehabilitierung.
Humanitäre Hilfe ist kein Verbrechen.
borderline-europe Sizilien: Staatsanwalt fordert 4 Jahre Haft für Angeklagte der "Cap Anamur"
mehr JD/JL fordern: Hermannsdenkmal abtragen!
JD/JL NRW haben auf ihrer Mitgliederversammlung am 7. Februar beschlossen, eine Initiative zur Abtragung des „Hermannsdenkmals“ im Teutoburger Wald zu starten und dafür BündnispartnerInnen aus dem linken Spektrum zu suchen. In der Begründung des Antrags heißt es: "Das Hermannsdenkmal soll an die Vernichtung dreier römischer Legionen durch germanische Truppen unter Arminius dem Cherusker erinnern, was die Erschließung Germaniens bedeutend aufgehalten haben soll. Heute streckt Arminius als obszön große Heldenfigur sein Schwert mit der Aufschrift „Deutsche Einigkeit, meine Stärke - Meine Stärke, Deutschlands Macht“ gen Himmel. Seine Bekanntheit hat sicher wenig mit besonderer künstlerischer Leistung zu tun, und eigentlich auch ebensowenig mit einem Zeugnis antiker Geschichte. Dass hier tatsächlich jene Varusschlacht stattgefunden haben soll, kann als widerlegt angesehen werden, auch wird die Bedeutung der Niederlage für das römische Reich notorisch überschätzt. Sie könnte vermutlich genauso wie die meisten Ereignisse ihrer Zeit aus dem Bewusstsein der Mehrheit verschwinden, wäre sie nicht zum Gründungsmythos eines völkischen deutschen Nationalismus gebraucht worden. Sie war auch verschwunden, bis ein Text von Tacitus wiederentdeckt wurde. Darauf aufbauend wollten preußische Militärstrategen einen Mythos bauen, um einen "Volkskrieg" gegen die deutlich überlegene Moral der napoleopnischen Truppen führen zu können. „Hermann“ sollte darin den Freiheitswillen der Germanen verkörpern, der die fremde Macht aus der Heimat vertrieben und so die deutsche Nation begründet haben soll. Das Denkmal ist ein Monument dieses völkischen Mythos, das nur für diejenigen Bestand haben muss, die sich gern Schauer über den Rücken laufen lassen, die ihnen in seinem Schatten eine eingebildete Geschichte beschert."
Die Projektseite zum Thema findest Du
hier.
Religiöser Fundamentalismus kein rein islamisches Problem
Die JungdemokratInnen/Jungen Linke NRW sind entsetzt über das Einknicken der Bundeszentrale für politische Bildung (BpB) gegenüber evangelikalen Fanatikern. „Es kann nicht angehen, dass ein Staat sich 300 Jahre nach dem Beginn des Zeitalters der Aufklärung immer noch von religiösen Ultras unter Druck setzen lässt“, so Moritz Mattke, für die JungdemokratInnen/Junge Linke, in Bezug auf ein Gespräch zwischen dem Generalsekretär des Dachverbands „Evangelische Allianz“, Hartmut Steeb und dem Präsident der BpB, Thomas Krüger. Zu diesem Gespräch kam es, weil sich die BpB-nahe Schülerzeitung Q-rage erdreistet hat, über die Machenschaften evangelikaler Organisationen zu berichten. Nun zieht sich die BpB unter dem Druck religiöser Lobbygruppen zurück und will in Zukunft „differenzierter“ berichten. Praktisch bedeutet das, dass ein kritischer Umgang mit christlichem Fundalismus zukünftig unmöglich ist, sobald dieser nur über genügend Einfluss verfügt. "Wenn eine Organisation, deren Aufgabe darin bestehen sollte, demokratisches Bewusstsein zu fördern, plötzlich dem Druck anti-demokratischer Lobbygruppen nachgibt und eine Schülerzeitung in der Folge genötigt wird, Propaganda für Verfassungsfeinde machen zu müssen, dann können wir die Idee der Aufklärung und die Propagierung der Menschenrechte bald an den Nagel hängen!", betont Moritz, "Die Konsequenzen kann man in den USA beobachten, wo religiöse Fanatiker Positionen in den obersten Regierungsämtern erreicht haben. Wir fordern deshalb ein konsequentes Vorgehen gegen jeglichen religiösen Fundamentalismus, insbesondere wenn dieser bereits Einfluss (z. B. auf Parteien oder die BpB) gewonnen hat.
Infos zum Hintergrund in der TAZ vom 20.12.2008:
Christliche Rechte obsiegt - Bundeszentrale knickt ein
„Flucht und Migration“ - Neue Migrationsbroschüre
JungdemokratInnen/Junge Linke und die Linke SchülerInnen Aktion haben die neue Broschüre „Flucht und Migration“ veröffentlicht. Auf 40 Seiten wird ein breites Themenspektrum aus dem Bereich der Migrationspolitik behandelt. Zunächst werden Grundlageninformationen über den Verlauf und die Umstände eines Asylverfahrens dargelegt. Auch die europäische Migrationspolitik kommt nicht zu kurz: Die Harmonisierung der EU-Politik, sowie die Grenzabschottung werden behandelt. Im Folgenden werden dann einige Punkte vertieft und in Bezug zu anderen Politikfeldern gesetzt: „Kampf gegen den Terror“ und Überwachung, Aspekte der Migration (Geschichte der Arbeitsmigration, Kritik am Konzept der zirkulären Migration), Umgang mit minderjährigen Flüchtlingen und Schule, ein Kommentar zur Bleiberechtsregelung, und die Darstellung der Lebensumstände von Menschen in Abschiebelagern, sowie Illegalisierten. Die Darstellung der derzeitigen Umstände ist immer verknüpft mit einer Kritik, und dem Aufzeigen von Alternativen. Die Broschüre kann ab sofort bei JungdemokratInnen/Junge Linke (info[at]jJungdemoktatinnen.de) gegen Porto- und Materialkosten von 2€ bestellt werden, und kann
hier digital betrachtet werden. (788KB)
Heidenspaß in Kinderzimmern
JD/JL NRW begrüßen Entscheidung der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften (BPjM) das Kinderbuch „Wo bitte gehts zu Gott ? fragte das Kleine Ferkel“ nicht zu indizieren
Die BPjM hat den Antrag des Bundesfamilienministeriums auf Indizierung des Kinderbuches „Wo bitte geht‘s zu Gott ? fragte das kleine Ferkel. Ein Buch für alle, die sich nichts vormachen lassen“ zurückgewisen. Erfreut zeigte sich Fabian Brettel Landesvorstandsmitglied von JD/JL NRW: „Damit hat die BPjM das religionstreue Kirchenideal von Ursula von der Leyen deutlich in seine Schranken verwiesen. Kinder mit Religionskritik zu konfrontieren wird somit auch weiterhin nicht nur möglich, sondern auch erwünscht sein.
mehr Kein Naziladen in Essen! - Demo am 06.06.09
Aufruf zur Demo:
Am 6. Juni wird in Essen eine weitere Demo gegen den Neonazi-Laden „Oseberg“ stattfinden. Beginn ist um 14.00 Uhr auf dem Willy-Brandt-Platz (Bahnhofsvorplatz).
Bereits am 27.05. informiert im Jugendzentrum Essen (Papestr. 1) ein Referent des apabiz (antifaschistisches Pressearchiv und Bildungszentrum Berlin) über „Thor Steinar“ und den neuen Lifestyle der extremen Rechten. Der Vortrag beginnt um 19.00 Uhr.
Veranstalter ist das Bündnis gegen Oseberg (Link siehe unten).
Bitte kommt zahlreich zur Demonstration, und sagt allen bescheid!
Worum geht es?
Am 03.04.2009 eröffnete in Essen auf der Viehofer Straße 20 das Bekleidungsgeschhäft „Oseberg“. „Oseberg“ ist eine von neun Filialen der MediaTex GmbH, die die Neonazi-Marke „Thor Steinar“ produziert und vertreibt. Seit der Eröffnung kam es zu vielfältigen Unmutsbekundungen gegen das rechte Geschäft in der Essener Innenstadt. Diese reichten von Flugblattverteilungen über Demonstrationen bis hin zu massiven Sachbeschädigungen.
Dieser Naziladen ist zurzeit der einzige seiner Art in Nordrheinwestfalen. In Bochum und Dortmund war zuletzt ein Angehöriger der rechten Szene, der unter anderem „Thor Steinar“-Produkte verkauft hatte, aufgrund massiver Proteste zur Aufgabe seines Geschäftes gezwungen.
Wie die Westdeutsche Allgemeine Zeitung in ihrer Ausgabe vom 8. April berichtet, versucht der Vermieter des Hauses auf der Viehoferstraße 20 eine fristlose Kündigung gegen die Betreiber des „Oseberg“ zu erwirken. Er sei von der Firma MediaTex nicht über den politischen Hintergrund des Unternehmens informiert worden.
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44787 Bochum
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fax. 0234 - 579678 - 50
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Termine
24.09.2010
Radikaldemokratisches Wochenende
Grimma (bei Leipzig)
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25.09.2010
Demo: Abschiebeknäste schließen! Abschiebungen stoppen!
12:00 Büren
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9) Demonstration gegen den Abschiebeknast in Büren
12:00 Büren
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03.10.2010
Kein Tag für die Nation, kein Tag für Deutschland
Bremen
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20.10.2010
Die Moral in der Kritik. Maßstäbe der Gesellschaftskritik.
14:00 Bochum
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03.12.2010
Ums Ganze-Kongress #2
Universität Bochum
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